Schöne Traditionen und Brauchtum

In Deutschland gibt es viele bekannte Feste, die jährlich Menschen aus aller Welt anziehen. So etwa das berühmte Oktoberfest in München oder die Faschingsveranstaltungen in Köln und Mainz. Es ist sehr wichtig, Traditionen und alte Bräuche zu erhalten, um unsere Identität zu bewahren. In Deutschland gibt es auch private Feste und Feste, die nicht jedem bekannt sind.

Die Schuleinführung — das Großereignis für die Kleinen

Auf die Schultüte, auch bekannt als Zuckertüte, freut sich jeder Schulanfänger. Sie wird bepackt mit Süßigkeiten, Buntstiften, Mäppchen, Buch und Kuscheltier. Bereits seit dem 19. Jahrhundert wird diese Tradition gepflegt. In der Anfangszeit erzählte man den Kindern, dass die Schultüte auf einem Schultütenbaum wächst. Das glaubt heutzutage niemand mehr. Heute wird die Schultüte den Kindern im Zuge eines feierlichen Rahmens überreicht. Und anschließend wird für den Abc-Schützen ein Fest mit Familie, Verwandten und Bekannten ausgerichtet.

Vor dem Fest wird der Wohnraum effektvoll hergerichtet. Dazu gehört eine perfekt gedeckte Tafel mit schönen Kerzen und Blumenarrangements. Ebenso trägt eine dekorative Wandgestaltung zur feierlichen Ausstattung bei. Hochwertige und attraktive poster von DearSam zaubern im Nu einen herrlichen Look und tragen maßgeblich zu einer schönen Wohnatmosphäre bei. Hier können berühmte Kunstwerke, grafische Kunst oder Schwarz-Weiß-Poster die Wände zieren. Damit lässt sich eine ganz persönliche Bildergalerie gestalten. Und mit einem entsprechenden Rahmen von DearSam kann man diese Schätze toll in Szene setzen.

Tanz in den Mai

Es ist fast überall in Deutschland Tradition, am 30. April in den Mai hinein zu tanzen. Ob im Dorf oder in der Stadt, hier treffen sich Menschen aller Altersgruppen in Feierlaune, um gemeinsam das Tanzbein zu schwingen. In manchen Regionen stellen Männer der Dame ihres Herzens einen Maibaum vor die Tür. Die Tradition des Mai-Tanzes entstammt der Walpurgisnacht. Man erzählt sich, dass in längst vergangen Zeiten die Hexen auf dem Brocken am 30. April ein rauschendes Fest feierten. Auch das heutige Maifeuer erinnert an dieses Treiben. Außerdem heißt man an diesen Tagen den Frühling willkommen.

St. Martin mit Laternenlaufen

Der Sankt-Martins-Tag mit dem Martinsgansessen ist in vielen deutschen Regionen beliebt. In einigen Gebieten gibt es einen Martinszug und das Martinssingen. Die Tradition freut besonders die Kinder, die am Abend des 11. November mit der Laterne durch die Stadt oder das Dorf laufen. Dazu singen sie das bekannte Lied: Laterne, Laterne – Sonne, Mond und Sterne …

Die Geschichte um St. Martin: Der römische Soldat Martin, geboren etwa 316 nach Christus, ritt an einem klirrend kalten Wintertag an einem armen Mann vorbei. Martin, ganz der Ehrenmann, teilte mit dem Schwert seinen Mantel in zwei Teile und schenkte ein Teil dem frierenden Bettler. Dieser erschien ihm später im Traum als Jesus Christus.

Grünkohlessen und Kohlfahrt

Das Grünkohlessen ist ein Brauch in Norddeutschland. Der Grünkohl schmeckt bekanntlich erst nach dem ersten Frost. Meist geht im November die Grünkohlzeit los. Menschen aus einigen Regionen im Norden fahren dann in geselliger Runde mit dem Bollerwagen los. Am Ziel werden sie mit einem Grünkohlessen belohnt. Dies kann zu Hause bei einem von ihnen oder in der Gaststätte sein. Diesen Brauch gibt es schon seit ewigen Zeiten. Anfangs durften nur gutbetuchte Männer teilnehmen. Damals war es auch kein Bollerwagen, sondern einen Pferdewagen. Selbstverständlich wird zum Anschluss der Kohlkönig oder ein Kohlpaar gekürt.

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